Spielteilnahme ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen.
Rat und Hilfe unter 0800 137 2700 (kostenlos & anonym) oder auf spielen-mit-verantwortung.de

Spielen mit Verantwortung


Die Philosophie von btty

Der besondere Reiz bei Sportwetten liegt in der Spannung und dem damit verbundenen Nervenkitzel. Das Wetten dient aber ausschließlich dem Vergnügen und sollte nicht über eine Freizeitunterhaltung hinausgehen. Jeder Erwachsene kann verantwortungsvoll im Rahmen seiner Möglichkeiten wetten. Für wenige Menschen kann es zu einem Drang werden immer wieder und über die jeweiligen Verhältnisse zu wetten.

Wir sind uns dieses Risikofaktors bewusst und sehen es als unsere Aufgabe an, Probleme die durch die Teilnahme an Sportwetten entstehen so gering als möglich zu halten und ihnen im Idealfall vorzubeugen. 


Verantwortungsvolles Spielen

RULEO Alpenland GmbH (im Folgenden: RULEO) ist sich bewusst, dass das Anbieten von Online-Sportwetten aus Spielerschutzgesichtspunkten Gefahren birgt. Einige Wirkungsmechanismen sind nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ausschlaggebend für das Suchtpotential von Sportwetten. Zu diesen zählen u.a. die emotionale Beteiligung, die flexible Einsatzhöhe, die hohen theoretischen Gewinnmöglichkeiten, die Fast-Gewinne und die hohe Verfügbarkeit von Online-Sportwetten. Aus diesem Grund misst RULEO diesen Wirkungsmechanismen bei der Entwicklung ihrer Spielerschutzstandards höchste Bedeutung bei.

Sportwetten gelten unter Suchtexperten als Glücksspiele mit Geschicklichkeitsanteil. Ein Gewinn ist also nicht vollständig, sondern nur überwiegend vom Zufall abhängig. Einige Sportwetter überschätzen hierbei den Geschicklichkeitsaspekt und meinen, durch vermeintliches Expertenwissen Sportereignisse vorhersagen zu können. Unter anderem diese Fehleinschätzung macht die Sportwette zu einem Glücksspiel mit erhöhtem Gefährdungspotential. Es steht fest, dass ein Sportergebnis nicht vorhergesagt werden kann.

Spielsucht hat zudem gravierende Auswirkungen auf das private Umfeld des Wettkunden. Es kommt im Laufe einer Spielsucht zu sozialen familiären und finanziellen Problemen. Der Freundeskreis und die Familie leiden neben dem Spieler am meisten an den negativen Auswirkungen seiner Sucht. In vielen Fällen scheitern die Beziehungen mit Spielsüchtigen auf Grund der vielseitigen Belastungen für die Angehörigen.

RULEO ist sich dieser Problematiken bewusst und steuert mit aktivem Spielerschutz im Rahmen eines sicheren Angebots entgegen.  

Die nachfolgenden responsible gaming Tipps sollen dazu beitragen, dass Sportwetten ein abwechslungsreiches Freizeitvergnügen bleiben.

  • Setzen sie sich ein Wettlimit welches im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten liegt.

  • Wetten sie nur um Geldbeträge, die für Freizeitvergnügen eingeplant sind. Sie können Einzahlungs-Verlust-und Einsatzlimits festlegen.

  • Sportwetten sind ein Freizeitvergnügen, wetten Sie nicht um persönliche oder finanzielle Probleme zu verdrängen.

  • Vernachlässigen sie nie familiäre oder berufliche Verpflichtungen durch übermäßige Spielteilnahme.

  • Machen sie regelmäßige Pausen während des Wettens.

  • Gewinn und Verlust sind ständige Begleiter des Sportwettens, akzeptieren sie Verluste und versuchen sie nicht diese, durch riskantes und/oder übermäßiges Spielen zurückzugewinnen.

  • Wetten Sie nicht unter dem Einfluss von Alkohol oder anderer Bewusstseins verändernder Substanzen.

  • Leihen Sie sich kein Geld um zu Wetten, spielen Sie nur mit eigenem Geld.


RULEO sieht es als seine zwingende Pflicht an, die notwendigen Strukturen zu legen, damit eine entsprechende Weiterleitung an Beratungseinrichtungen wirkungsvoll erfolgen kann. RULEO trägt damit Sorge, dass seine Kunden von ausgebildeten Experten entsprechend ihren Bedürfnissen betreut werden. Im Folgenden finden Sie einen Selbsttest, mit welchem Sie ihr Spielverhalten überprüfen können.


Selbsttest

Wir empfehlen, Ihr Spielverhalten mittels "CCCC-Questionnaire" von Jörg Petry (1996) zu prüfen. Dieser Selbsttest ist ein kurzer Schnell-Check und kein Diagnosemittel. 

1. Ich kann mit dem Glücksspielen erst aufhören, wenn ich kein Geld mehr habe.

2. Beim Glücksspielen zu verlieren ist für mich eine persönliche Niederlage, die ich wettmachen möchte.

3. Ich denke oft an das Glücksspielen und verspüre einen inneren Spieldrang.

4. Zur Geldbeschaffung für das Glücksspielen habe ich schon andere Menschen belogen und betrogen.

    Sollte Ihnen die Einhaltung der o.g. Regeln schwerfallen oder Sie zwei und mehr Fragen im Schnell-Check mit "Ja" beantwortet haben, empfehlen wir Ihnen dringend, sich vertrauensvoll an unseren speziell geschulten Kundensupport oder an eine professionelle Beratungsstelle zu wenden. Diese helfen Ihnen kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym. 


    In Deutschland bietet die Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Informationen und Aufklärung über die Themen Glücksspiel und Glücksspielsucht.

    Hier kannst du dich sowohl über das Gefahrenpotenzial einzelner Glücksspiele, als auch über Fakten, die Entstehung und den Verlauf der Krankheit Glücksspielsucht informieren.

    Wie gut bist du informiert und weißt über Glücksspiele und deren Hintergründe Bescheid? Teste dein Wissen!

    Außerdem kannst du auf der Seite selbst prüfen, ob dein Glücksspielverhalten in Ordnung ist oder ob vielleicht Handlungsbedarf besteht, etwas zu verändern.

    spielen-mit-verantwortung.de

    Des Weiteren werden etablierte Spielerschutzorganisationen sowie Suchthilfeeinrichtungen aus jedem Bundesland in Österreich angeführt, an welche Sie sich für eine professionelle Beratung und Betreuung wenden können.


    Spielerschutz, Hilfsangebote in Wien:

    Anton Proksch Institut

    Therapiezentrum für Abhängigkeiten

    Gräfin Zichy Straße 6, 1230 Wien

    T: 01/880 10-0

    F: 01/880 10-77

    E-Mail: info@api.or.at

    www.antonprokschinstitut.at

     

    Spielerschutz, Hilfsangebote in Niederösterreich:

    Caritas der Diözese St. Pölten

    Suchtberatung St. Pölten

    Brunngasse 23, 3100 St. Pölten

    T: 0676/83 844 581

    F: 02742/710 00-199

    www.caritas-stpoelten.at

     

    Spielerschutz, Hilfsangebote im Burgenland:

    Psychosozialer Dienst Burgenland GmbH

    Behandlungs- und Beratungszentrum Eisenstadt

    Franz Liszt Gasse 1 /Top III, 7000 Eisenstadt

    T: 0579 79/20 100

    F: 0579 79/2021

    E-Mail: eisenstadt@psd-bgld.at

    www.psd-bgld.a

     

    Spielerschutz, Hilfsangebote in Oberösterreich:

    Betreuungszentrum „Linz“

    (Einrichtung des Grünen Kreises)

    Sandgasse 11, 4020 Linz

    T: 0664/811 10 24

    E-Mail: office@gruenerkreis.at

    www.gruenerkreis.at

     

    Spielerschutz, Hilfsangebote in der Steiermark:

    b.a.s. (betrifft Abhängigkeit und Aucht) Graz

    Steirische Gesellschaft für Suchtfragen

    Dreihackengasse 1, 8020 Graz

    T: 0316/82 11 99

    F: 0316/82 11 99-10

    E-Mail: office@bas.at

    www.bas.at


    Spielerschutz, Hilfsangebote in Salzburg:

    Christian Doppler Klinik

    Universitätsklinik für Psychiatrie und

    Psychotherapie II

    Spielsuchtambulanz

    Ignaz-Harrer-Straße 79, 5020 Salzburg

    T: 0662/44 83-0 (Zentrale)

    F: 0662/44 83 4604

    Ambulanz: 0662/44 83 4603

    E-Mail: office@salk.at

    www.salk.at


    oder


    Institut Glückspiel und Abhängigkeit

    Emil-Kofler-Gasse 2

    5020 Salzburg

    T: +43/662/87 40 30 -0

    F: +43/662/87 40 30-11

    www.game-over.at

     

    Spielerschutz, Hilfsangebote in Kärnten:

    Betreuungszentrum „Klagenfurt“

    (Einrichtung des Grünen Kreises)

    Feld Marschall Konrad-Platz 3

    9020 Klagenfurt

    T: 0664/384 02 80

    F: 0463/59 01 27

    E-Mail: office@gruenerkreis.at

    www.gruenerkreis.at

     

    Spielerschutz, Hilfsangebote in Tirol:

    Verein B.I.N.

    Beratungsstelle Innsbruck

    Anichstraße 13/3.Stock, 6020 Innsbruck

    T: 0512/57 30 54

    F: 0512/57 30 54-12

    www.suchtberatung-tirol.at

     

    Spielerschutz, Hilfsangebote in Vorarlberg:

    Beratungsstelle Clean Bregenz

    Bergstraße 8, 6900 Bregenz

    T: 05574/45 400

    F: 05574/45 400-4

    E-Mail: clean.bregenz@mariaebene.at

    www.mariaebene.at


    Selbstsperre

    Im Rahmen des Spielerschutzes kann jeder Kunde in seinem Spielerkonto selbstständig sog. Selbstsperren veranlassen (vgl. Abbildung 2): Möglich sind die Einrichtung einer kurzzeitigen Spielpause, einer vorübergehenden oder einer endgültigen Sperre. Einem Antrag des Kunden auf eine Spielpause oder Sperre wird unmittelbar nach dem Antrag nachgekommen. Während einer Spielpause oder Sperre kann sich der Kunde nicht in sein Spielerkonto einloggen und somit weder Wetten platzieren noch Ein- oder Auszahlungen vornehmen. Eine kurzzeitige Spielpause hat eine Dauer von vierundzwanzig Stunden. Nach Ablauf dieser Frist wird das Spielerkonto automatisch wieder freigeschaltet. Eine vorübergehende Sperre dauert mindestens dreißig Tage. Nach Ablauf dieser Frist kann das Spielerkonto auf Antrag des Kunden an info@btty.com wieder freigeschaltet werden. Bei einer endgültigen Selbstsperre wird der Buchmacher das Restguthaben auszahlen. Der Kunde kann frühestens nach einem Jahr die Öffnung des Spielerkontos unter info@btty.com beantragen.


    Fremdsperre

    Entsteht bei RULEO, etwa auf Grund der Häufigkeit und Intensität der Teilnahme einer bestimmten Person an Wetten oder auf Grund von Hinweisen von dritter Seite, die begründete Annahme für eine Gefährdung des Existenzminimums des Wettkunden, wird RULEO den Wettkunden von der Teilnahme an Wetten endgültig sperren (Fremdsperre). In diesem Fall wird der Kunde zur Durchführung eines Beratungs- und Abklärungsgesprächs über die Gefahren der Teilnahme an Wetten für das Entstehen von Spielsucht einschließlich ihrer negativen Auswirkungen an eine dazu geeignete Einrichtung verwiesen. RULEO wird den Kunden bis zur Aufhebung der Sperre von jeglicher Teilnahme an Wetten ausschließen. Für die Aufhebung der Sperre wird RULEO § 21 Absatz 4 Salzburger Wettunternehmergesetz beachten, soweit diese Regelung zur Anwendung kommt.